Eurowings führt neues Boarding ein

Um zukünftig pünktlicher zu werden, führt Eurowings ein neues Boarding-Konzept ein, welches bereits im März erfolgreich am Köln Bonn Airport getestet wurde. Nun wird es in Deutschland zum Standard.

Seit ein paar Tagen ist das System bereits ins Hamburg und Wien im Einsatz. Am 7. Mai startet das Konzept in Stuttgart. Im Laufe des Sommers sollen weitere Standorte folgen.
Ziel von Eurowings ist es, den Einsteigevorgang der Passagiere reibungsloser und damit zeitsparender zu gestalten, um Verspätungen zu vermeiden. Die Kunden müssen sich daher auf Änderungen einstellen, über die sie per Mail vorm Abflug von der Airline informiert werden.

Demnach wird das Handgepäck künftig generell strenger kontrolliert. Wer sich nicht an die Einhaltung der Handgepäck-Bestimmungen hält, muss unter Umständen am Gate – unabhängig von Tarif oder Status – eine Gebühr von 35 Euro zahlen, weil das Gepäckstück aufgegeben werden muss. Mehr als acht Kilogramm sollte der Bord-Trolley künftig nicht mehr wiegen.

Zudem werden Reisende am Gate jetzt in zwei Gruppen eingeteilt. Die Gäste der BIZclass sowie Reisende mit Smart-Tarif und Lufthansa Statuskunden (HON Circle Member, Senatoren) dürfen bevorzugt einsteigen und können garantiert mindestens ein Handgepäck-Stück mit an Bord nehmen, plus ein weiteres kleineres Gepäckstück.

Reisende mit Basic-Tarif, die generell erst nach der oben genannten Gruppe an Bord gehen dürfen, müssen ihr Handgepäck künftig unter Umständen aufgeben. Das ist immer dann der Fall, wenn die Flüge stark gebucht sind. Die Gäste werden darüber per Mail, SMS und am Check-in informiert. Basic-Passagiere können aber auch noch am Gate aufgefordert werden, ihr Handgepäck nachträglich einzuchecken. Die Aufgabe des Handgepäcks ist bei den stark gebuchten Flügen kostenlos.