Airlines routen wegen Irankrise um


Nach dem Abschuss einer US-Drohne durch den Iran umfliegen zahlreiche Fluggesellschaften aus aller Welt den Luftraum über dem Persischen Golf.

 

US-Carrier dürfen per Dekret aus Washington den iranischen Luftraum nicht mehr nutzen, seit einigen Tagen machen auch die Lufthansa, Swiss, KLM, British Airways und die Golfcarrier weite Umwege, um den Luftraum über der Straße von Hormus zu meiden.

 

Der Überflug des Nahen Ostens ist allerdings inzwischen sehr knifflig geworden. Syrien ist seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs gesperrt, das gleiche gilt für Jemen und für große Teile der Lufträume über Pakistan und Afghanistan.

 

Für die Reisenden bedeuten die neuerlichen Umwege meist längere Flugzeiten und Verspätungen.

Für die Fluggesellschaften bedeuten sie riesige Mehrkosten aufgrund des höheren Kerosinverbrauches.

 

(Quelle: DMM)