Spesensätze steigen auf 14 und 28 Euro


Dienstreisende erhalten demnächst ein paar Euro mehr für ihre Trips. Das Bundeskabinett hat erstmals seit vielen Jahren eine Erhöhung der Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand beschlossen.

 

Als Formsache gilt die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Wegen dieser noch ausstehenden Voten wurde noch kein Termin genannt, an dem die erhöhten Spesensätze in Kraft treten. Bislang galt für den An- und Abreisetag sowie für eine Abwesenheit von mehr als acht Stunden eine Pauschale von 12 Euro. Künftig werden es 14 Euro sein. Für Dienstreisen, die länger als 24 Stunden dauern, steigt der Pauschbetrag von 24 auf 28 Euro.

 

"Die Pauschale für den Verpflegungsmehraufwand gibt es nicht nur für die klassische Dienstreise", erklärte Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. "Jeder mit wechselnden Arbeitsorten sollte das bei der Steuererklärung im Auge haben. Bauarbeiter können sie zum Beispiel in der Regel geltend machen.

 

Steuerzahler können die Pauschale für den Verpflegungsmehraufwand, wie sie korrekt heißt, auf zwei Arten nutzen. Unternehmen zahlen sie im Rahmen der Reisekosten-Abrechnung direkt an ihre Arbeitnehmer, für die die Pauschale natürlich weiterhin steuerfrei bleibt. Selbstständige können die Pauschale bei der Steuererklärung als Werbungskosten geltend machen. Insbesondere bei etlichen Reisen im Jahr lohnt sich das. Für Auslandsreisen gelten je nach Land andere Sätze.

 

(Quelle: www.biztravel.de)