BGH-Urteil: Kein doppelter Schadensausgleich


Flugreisende, denen wegen eines verspäteten Flugs oder Nichtbeförderung zusätzliche Kosten entstehen, können nicht gleichzeitig nach den EU-Passagierrechten und nach nationalem Reiserecht vollen Schadensersatz verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) gestern entschieden. Die Richter sind in ihrem Urteil den Vorinstanzen gefolgt. Demnach kann der Fluggast wählen zwischen der pauschalierten Ausgleichszahlung nach der Fluggastrechteverordnung und der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach nationalem Recht. Beansprucht der Fluggast eine Ausgleichszahlung nach den Passagierrechten, muss diese auf Schadensersatzansprüche nach nationalem Recht angerechnet werden.

 

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(Quelle: Trvl Counter)