China schränkt Visa-Vergabe ein


Für deutsche Unternehmen ist China das Visumsland Nummer eins. Nun will die Volksrepublik ihre Einreisepolitik verschärfen – das hätte massive Folgen für Reisende.

 

Firmen, die geschäftlich nach China reisen, müssen vermutlich umdenken: Die kommunistische Volksrepublik will ihre Visa-Vergabe einschränken. Pro Tag darf in den deutschen Antragssannahmestellen nur noch eine bestimmte Anzahl an Visumsanträgen eingereicht werden. Die genaue Zahl wurde noch nicht bekannt gegeben. Nach Mitteilung von Visumpoint gilt diese Änderung für sämtliche Visaagenturen.

 

Die einschneidenden Änderungen sollen spätestens am 2. September 2019 in Kraft treten. Der genaue Zeitpunkt sowie die konkrete Ausgestaltung der Regelung seien noch nicht bekannt, zitiert Visumpoint aus einer Stellungnahme der Antragstelle in Berlin.

 

Auch in Frankfurt können Visumsanträge nur noch mit Terminvereinbarung eingereicht werden. In der Regel lässt sich dafür der nächste Werktag wählen. Die bisher mögliche Sameday-Bearbeitung würde somit entfallen. Pro Termin und Tag könne dann nur noch eine begrenzte Anzahl an Anträgen eingereicht werden.

 

Quelle: FVW)