Lufthansa streicht Iran-Flüge bis Ende März


Nach dem Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine gilt der iranische Luftraum als unsicher. Die Lufthansa will das Land weiterhin nicht anfliegen. Sie setzt ihre Verbindungen bis zum Ende des Winterfahrplans aus.

 

Die Lufthansa wird mindestens bis Ende März nicht in die iranische Hauptstadt Teheran fliegen. Grund sei die "weiterhin unklaren Sicherheitslage für den Luftraum rund um den Flughafen in Teheran und für den iranischen Luftraum", teilte das Unternehmen mit. Deshalb werde das Land auch nicht überquert. Das gleiche gelte für die Tochtergesellschaft Austrian Airlines.

 

Die Lufthansa hatte alle Iran-Flüge bis zum 20. Januar ausgesetzt, nachdem dort vergangene Woche eine ukrainische Boeing inmitten der militärischen Konfrontation mit den USA abgeschossen worden war. Zunächst hatten die iranischen Behörden von einem technischen Defekt gesprochen. Erst nach Tagen hatte der Iran dann eingeräumt, für den Absturz des Passagierflugzeugs mit 176 Opfern verantwortlich zu sein.

 

Die zuständige Abteilung prüfe zusammen mit nationalen und internationalen Behörden weiterhin die Sicherheitslage für An- und Abflüge für den Flughafen Teheran sowie des gesamten iranischen Luftraums, teilte das Unternehmen nun mit. Sobald es genauere Informationen gebe, werde über weitere Flüge in den Iran entschieden.

 

(Quelle: tagesschau)