Britische Flybe ist pleite und stellt Betrieb ein


Die Corona-Krise hat ein erstes Opfer unter Fluggesellschaften gefordert. Die bereits angeschlagene Flybe muss den Betrieb einstellen und Insolvenz anmelden.

 

Zuerst zeigte sich die Regierung von Premierminister Boris Johnson offen für eine staatliche Hilfe. Sogar eine Beteiligung war ein Thema. Am Ende aber wollte sie nicht mehr und Flybe rannte die Zeit davon. Am Mittwochabend (4. März) stellte die britische Fluggesellschaft den Betrieb ein. Sie meldet Insolvenz an.

 

Erste Zeichen, dass etwas nicht stimmte, zeigten sich in den Stunden zuvor. Passagiere berichteten, dass Angestellte am Flughafen ihnen mitgeteilt hätten, dass alle Flüge am Donnerstag abgesagt seien. Ein Reisender erzählte, der Pilot habe in seiner Durchsage erklärt, dass Flybe Insolvenz anmelden müsse. Kurz vor Mitternacht ging dann die Webseite der größten europäischen Regionalairline offline.

 

Bitter ist das Ende von Flybe für einige regionale Flughäfen. So war die Regionalairline in Southampton für 95 Prozent der Flüge verantwortlich, in Belfast City für 80, in Exeter für 78 und in Newquay für 65 Prozent.

 

(Quelle: aerotelegraph)