Lufthansa streicht etliche innerdeutsche Flüge


Wegen der Coronakrise schraubt Deutschlands größte Fluggesellschaft ihr Flugprogramm um bis zu 25% zurück. Davon sind auch innerdeutsche Routen ab Frankfurt und München betroffen.

 

Von den Streichungen sind außer den internationalen Strecken nach Asien und Italien auch Frequenzen zwischen Frankfurt und Berlin, München, Hamburg und Paderborn betroffen. Zudem werden Flüge auf den Verbindungen von München nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Bremen und Hannover gecancelt. Das teilt die Lufthansa mit. Da die innerdeutschen Flüge zum größten Teil von Geschäftsreisenden genutzt werden, sind diese besonders betroffen.

 

Grund dürfte die deutlich verringerte Nachfrage nach Flügen wegen der Coronakrise sein. Vor allem die Unternehmen verzichten derzeit auf zahlreiche Geschäftsreisen. Weil die Flüge nach Fernost sowieso ausfallen, sinkt zudem auch der Bedarf an Zubringern nach Frankfurt und München.

 

Außerdem haben die Airlines des LH-Konzerns ihren China-Reisebann von Ende März auf den 24. April verlängert. Die Flüge nach Teheran fallen sogar bis zum 30. April aus. Zudem setzen die Gesellschaften einen Teil ihrer Flüge nach Italien, Hongkong und Südkorea aus.

 

Wievele Frequenzen am Ende tatsächlich wegfallen, hänge von der weiteren Entwicklung in der Coronakrise ab, teilte der Konzern mit.

 

(Quelle: FVW)